Kein Al Quds-Tag 2021!

Gemeinsam gegen jeden Antisemitismus!

8. Mai 2021 um 13:30 Uhr
Antifaschistische Kundgebung
U-Bhf. Adenauerplatz (Berlin-Charlottenburg)

Wie schon seit 25 Jahren wollen auch dieses Jahr am 08. Mai 2021 wieder zahlreiche Anhänger*innen Khomeinis dessen Forderungen auf die Straße tragen. Islamist*innen, rechte Hetzer*innen und linke Antisemit*innen demonstrieren gemeinsam gegen den jüdischen Staat. Sie demonstrieren für eine antisemitische und frauenverachtende Ideologie. Dabei verbreiten sie antisemitische Verschwörungserzählungen und Welterklärungsmuster, wie sie auch im Zuge der globalen Corona-Pandemie wieder eine starke Verbreitung erleben. Darüber hinaus jubeln sie den Schergen der Mullahs in Syrien, dem Irak und dem Jemen zu. Geadelt wird ihr Aufmarsch von der deutschen Außenpolitik. Die Bundesregierung sieht in der Islamischen Republik einen wichtigen Partner und möchte gute Beziehungen pflegen.

Wir wollen diese Zustände nicht unwidersprochen lassen! Deswegen gehen wir am 8. Mai gegen den Al Quds-Tag auf die Straße und werden den Antisemit*innen den Tag vermiesen. Hier findet ihr unseren Aufruf für das Jahr 2021.

 

Flyer-Verteilung am 8. März 2020

Auf der Berliner Demonstration zum Frauenkampftag wurden dieses Jahr mehrere hundert Mobi-Flyer für unsere antifaschistischen Proteste gegen den antisemitischen AlQuds-Marsch verteilt.
Die Teilnehmer*innen wurden über den ideologischen Gehalt und die Geschichte des Propagandamarschs des iranischen Regimes informiert und dazu aufgefordert, sich an den Protesten zu beteiligen.

Wir sehen uns auf der Straße!

Al Quds-Tag 2020

Der diesjährige AlQuds-Marsch wird voraussichtlich am 16. Mai stattfinden. Wir haben Protestveranstaltungen angemeldet und planen derzeit unsere Aktivitäten.
Sollte der Marsch aufgrund der derzeitigen Corona-Entwicklungen abgesagt werden, halten wir euch hier auf dem Laufenden.

Infos und Aktionskarte für den 01. Juni 2019

01. Juni 2019, Berlin, „Gegen jeden Antisemitismus! Kein Al Quds-Marsch
in Berlin!“

Twitter: twitter.com/keinqudstag
Hashtag: #keinqudstag

Zeitplan:

ab 12.00 Uhr | U-Bahnhof Wilmersdorfer Straße | Auftaktkundgebung des antifaschistischen Berliner Bündnis gegen den Al Quds-Tag
ab 13.00 Uhr | U-Bahnhof Wilmersdorfer Straße | Start der antifaschistischen Demonstration

ab 15.00 Uhr | George Grosz Platz | bürgerliche Kundgebung “Kein Islamismus und Antisemitismus in Berlin – Gegen den Quds-Marsch”

14.30 Uhr | „Al Quds-Marsch“ Auftakt am Adenauerplatz , wahrscheinliche Route über den Kurfürstendamm bis zum Wittenbergplatz

Antifaschistischer Aufruf 2019

Gegen jeden Antisemitismus – Kein Quds-Marsch 2019 in Berlin!

Am 01. Juni 2019 wollen auch in diesem Jahr mehrere hundert Antisemit*innen am sogenannten Al Quds-Tag in Berlin aufmarschieren. Sie demonstrieren für eine Eroberung Jerusalems (arabisch: Al Quds) und die Vernichtung Israels. Der Al Quds-Tag wurde 1979 im Rahmen der Islamischen Revolution im Iran als Feiertag ausgerufen und wird jährlich als Staatsakt am Ende des Ramadan abgehalten. Seitdem dient der Tag der iranischen Führung als islamistische Propagandaveranstaltung gegen den jüdischen Staat. Dabei wird sowohl versucht, sich als Widerstandsbewegung gegen den vermeintlichen Aggressor Israel, als auch den Quds-Tag zum „Kampftag für die Unterdrückten der Welt“ zu stilisieren. Mit der Forderung, dass „die Unterdrückten“ sich ausgerechnet gegen den jüdischen Staat zur Wehr setzen sollen, steht der Al Quds-Tag in einer antisemitischen Tradition: Die Idee einer jüdischen Weltverschwörung, die für alles Übel der Welt verantwortlich sei, ist zentraler Kern antisemitischer Ideologie. Anstatt einer tatsächlichen Solidarität mit Palästinenser*innen und ihren Lebensumständen geht es den Veranstalter*innen des jährlichen Quds-Marsches um die Dämonisierung Israels und der Machterhaltung des islamistischen Regimes, der Verbreitung seiner Ideologie in der Region und im Ausland. Für die Islamische Republik Iran ist Antisemitismus seit der Gründung im Jahr 1979 zentraler Bestandteil der Staatsideologie. Erst in diesem Jahr sprach der als gemäßigt geltende Präsident Hassan Rohani von einer Verschwörung Israels und der USA gegen den Iran und bezeichnete den jüdischen Staat bei einer Konferenz zur islamischen Einheit im November 2018 als einen „krebsartigen Tumor“.

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Antifaschistische Demonstration: Samstag 01. Juni 2019 ¦ 12.00 Uhr Auftaktkundgebung: U-Bahnhof Wilmersdorfer Straße

Am 01. Juni 2019 wollen, wie in jedem Jahr, hunderte Antisemit*innen ihren Hass auf Israel und die angeblichen zionistischen Verschwörer*innen auf die Straßen Berlins tragen. Der Al Quds-Tag wurde 1979 im Rahmen der Islamischen Revolution im Iran als Feiertag ausgerufen und propagiert die Eroberung Jerusalems (arabisch: Al Quds) durch eine weltweite muslimische Allianz. Dabei wird er zum „Kampftag für die Unterdrückten der Welt“ stilisiert, an dem es gilt der „Quelle allen Übels“ entgegenzutreten: dem „Krebsgeschwür“ Israel (Hassan Rohani, 2018). Auch außerhalb des Irans finden an diesem Tag jedes Jahr Veranstaltungen statt.

Der Al Quds-Tag dient einzig der Propagierung der explizit antisemitischen sowie LGBTIQ*-feindlichen und misogynen Staatsideologie des Iran. Frauen* werden beim Sorgerecht, Scheidungen und der Reisefreiheit entmündigt und somit zu Menschen zweiter Klasse gemacht, die strukturell durch den Staat und die Gesellschaft sexualisierter Gewalt ausgeliefert sind. Homosexualität gilt neben der Abkehr vom Glauben als schwerstmögliches Verbrechen und kann durch öffentliche Hinrichtung bestraft werden.
Deutschland zählt nach wie vor zu den wichtigsten Handelspartnern des Iran, zu den Protesten iranischer Regimegegner*innen verliert die deutsche Regierung jedoch kein Wort.

Deutschland, das sich gerne als fortschrittlichen Aufarbeitungsweltmeister gibt, scheut sich dagegen nicht mit einem antisemitischen, LGBTIQ*-feindlichen Regime, wie dem im Iran, Geschäfte zu machen. Besonders die iranischen Frauen* nehmen eine bedeutende und sichtbare Rolle in dieser Protestbewegung gegen dieses Regime ein. Sie wehren sich gegen ihre Unterdrückung durch das öffentlich Abnehmen des Kopftuchs oder Tanzen auf der Straße und nehmen dafür immer wieder Haftstrafen in Kauf.

Nicht nur am Al Quds-Tag, sondern auch an jedem anderen Tag des Jahres gilt es, sich jeglicher Form von Sexismus und Patriarchat, Antisemitismus und Antizionismus entgegenzustellen.
Solidarität mit Israel und den emanzipatorischen Kräften im Iran!
Kein Friede mit Deutschland!


Kommt zur antifaschistischen Demonstration!
01.Juni 2019, 12 Uhr
U-Bhf Wilmersdorfer Str.

Antifaschistische Demonstration: Samstag 9. Juni 2018 ¦ 12.00 Uhr Auftaktkundgebung: U-Bahnhof Wilmersdorfer Straße

Für den 9. Juni ist nun eine antifaschistische Demonstration gegen den Al Quds-Marsch in Charlottenburg angemeldet. Wir treffen uns am Samstag den 9. Juni 2018 um 12.00 Uhr bei einer Auftaktkundgebung am U-Bahnhof Wilmersdorfer Straße (Wilmersdorfer Straße Ecke Kantstraße). Von dort geht unsere Demonstration zum Adenauerplatz. Hier findet ebenfalls die Auftaktkundgebung des antisemitischen Quds-Marsches statt.

Im Vorfeld finden noch eine ganze Reihe an inhaltlichen Veranstaltungen statt, die zum 9. Juni mobilisieren. Eine vollständige Auflistung findet sich auf dieser Seite unter Termine.

Mobi Plakat 2019

Save the Date: 09. Juni 2018 – KEIN AL QUDS-TAG! GEGEN JEDEN ANTISEMITISMUS!

Aufruf zur Demonstration: Gegen jeden Antisemitismus – Kein Quds-Marsch in Berlin!

22 Jahre – so lange schon ziehen Jahr für Jahr hunderte Antisemit*innen zum Al Quds-Tag durch Berlin. Sie demonstrieren für die Vernichtung Israels und seiner jüdischen Bewohner*innen. Ihren Marsch inszenieren sie als „Kampftag der Unterdrückten der Welt“. Doch ihr Kampf ist vor allem eines: ein Kampf gegen die Existenz von Jüdinnen*Juden. Ausgestattet mit den Symbolen der Hisbollah, des iranischen Regimes und anderer mörderischer Antisemit*innen werden sie auch 2018 wieder durch Charlottenburg ziehen.
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Antifa-Protest gegen Empfang des iranischen Regimes im Maritim Berlin

Protest gegen Empfang des iranischen Regimes im Maritim Hotel Berlin, anlässlich des 39. Jahrestages der Gründung der Islamischen Republik

Am gestrigen 12. Februar startete die Antifa-Kundgebung mit 90 Teilnehmenden vor dem Maritim-Hotel in der Stauffenbergstraße in Berlin-Tiergarten. Der Protest richtete sich gegen den Empfang des iranischen Regimes, der an diesem Tag im Hotel stattfand. Anlass war der 39. Jahrestag der Gründung der Islamischen Republik. Seit 39 Jahren trägt diese Diktatur nun schon seinen Terror nach innen und außen und unterdrückt Frauen, verfolgt Gewerkschafter*innen, Oppositionelle, studentische Aktivist*innen und religiöse Minderheiten und bedroht Homosexuelle mit dem Tod.
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